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Kärntner Saatbau GenmbH
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Projekt SALVERE

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Projekt SALVERE

(Semi - natural grassland as a source of biodiversity improvement)

                                               

 

Die Kärntner Saatbau ist Partner im Projekt „Semi-natural grassland as a source of biodiversity improvement“ mit dem Acronym „SALVERE“.

SALVERE  ist ein Projekt im Rahmen des INTERREG-Programms CENTRAL EUROPE (http://www.central2013.eu) .

Das Projekt wird von acht Partnern, fünf öffentlichen Bildungs- und Forschungseinrichtungen und drei privaten Unternehmen, die im Bereich der Saatgutvermehrung tätig sind, durchgeführt. Die Partner haben ihre Standorte in sechs Ländern in Mittel-und Osteuropa (Tschechische Republik, Italien, Österreich, der Slowakei, Deutschland, Polen). Weitere 35 Institutionen aus den sechs Ländern sind als unterstützende Partner am Projekt beteiligt.

Der Koordinator ist Michele Scotton an der Universität von Padua - Institut für Umwelt und Landwirtschaft im Pflanzenbau – Italien.

 

Ziele des Projekts

Verbesserung der biologischen Vielfalt:


Das Abkommen der Vereinten Nationen über Umwelt und Entwicklung, welches im Jahr 1992 in Rio de Janeiro geschlossen wurde, und die jüngsten EU-Regelungen unterstützen den Schutz der biologischen Vielfalt und Nachhaltigkeit.
 Zur Umsetzung dieses Ziels, muss Material einheimischer Pflanzen verfügbar sein. Im Fall von Grasland kann diese Anforderung in Mitteleuropa nicht erfüllt werden, weil kein Saatgut einheimischer Ökotypen in großen Mengen vorhanden ist.

Semi-natural grassland: source of biodiversity
(Naturnahes Grünland: Quelle der biologischen Vielfalt)


Extensiv bewirtschaftete Flächen (High Nature Value Farmland – HNVF, wichtigste Art mit hohem Naturschutzwert) sind in diesem Zusammenhang sehr wichtig, da sie als Spenderflächen zur Saatgutvermehrung dienen. Sie sind der Regel sehr reich an heimischen Arten und mit dem daraus gewonnen Material können neue hochwertige Flächen angelegt werden.

Die hohe Artenvielfalt ist einer der wichtigsten Vorteile dieser Flächen. Andererseits stellen sie bei wirtschaftlich effizienter Nutzung eine große Herausforderung dar.
Zur Saatgutgewinnung kann man nicht nur auf konventionelle Methoden wie bei der Futterernte zurückgreifen.
Die wichtigsten Ziele des Projektes beschäftigen sich mit diesen Erntemethoden und Techniken und deren Verbesserungen:

•    Verbesserung der Erntemethoden zur Saatgutgewinnung naturnaher Wiesen
•    Nutzung von geeigneten naturnahen Begrünungsmethoden, um neuehoch wertige Flächen erschließen zu können

•    Know-how-Transfer der erforschten Methoden zur Umsetzung um eine erfolgreiche Etablierung neuer hochwertiger Flächen gewährleisten zu können.

Umsetzung der Projektidee


Zur Realisierung dieser Ziele muss eine entsprechende Spenderfläche von hochwertigen Status, in unserem Falle eine Glatthaferwiese mit 50 verschiedenen Arten, mit verschiedenen Erntetechniken bearbeitet werden. Wir versuchen mit den Methoden Frischgras und Heudrusch entsprechendes Saatgut zu gewinnen.
Bei Frischgras wird die Erntefläche wie bei der konventionellen Heuernte gemäht und anschließend sofort auf die entsprechende Empfängerfläche im Verhältnis 2:1 der Spender zu Empfängerfläche ausgebracht.
Der Heudrusch gestaltet sich hierbei schon etwas schwieriger und aufwändiger. Das Grünland muss mit einem Mähdrescher geerntet werden, das Erntematerial muss getrocknet und gereinigt werden und anschließend auf die Empfängerfläche ausgebracht werden.

 

Bilder der Versuchsanlagen

Ernte einer Glatthaferwiese mit                     Ausgebrachtes Frischgras auf einer 

einem Parzellenmähdrescher                        Empfängerfläche

 

 

 

 







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Beginn: 9:30 Uhr

Aufzuchtstation Ossiacher Tauern

Tauern 1, 9560 Feldkirchen

 

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