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Kärntner Saatbau GenmbH
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Mantelsaat

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Mantelsaat, oder auch ummanteltes Saatgut bedeutet, dass nacktes Saatgut mit einer Nährstoffmasse umhüllt wird. Diese Umhüllung besteht aus verschiedenen Komponenten wie beispielsweise Calciumcarbonat (CACO3) zur Erhaltungskalkung und einem Magnesium-Silikat-Hydrat (Talkum). Des weiteren sind Makro- und Mikronährstoffe elementare Bestandteile einer fein abgestimmten Kombination aus verschiedenen Stoffen. Mantelsaat lässt sich somit optisch gut vom Nacktsaatgut unterscheiden, wobei die Form des Saatgutes nicht verändert wird. Diese Unterschiede lassen sich zunächst in ihrer Beschaffenheit erkennen, und werden zudem in der Anwendung des ummantelten Saatgutes deutlich.

Mantelsaat
Mantelsaatgut
Mantelsaat
Nacktsaatgut

Wo kann die Mantelsaat eingesetzt werden?

  • bei jeder Handeinsaat auf freien windigen Flächen (Almen,Schipisten)
  • bei hohen Wurfweiten (Böschungen)
  • bei Nachsaaten auf Schipisten und auf Almen nach Schwenden
  • bei Nachsaaten im Garten-, Spiel- und Sportplatzbereich

Die Vorteile der Mantelsaat

Mantelsaatgut bietet für die unterschiedlichsten Anwendungsanforderungen einen enormen Fortschritt. Entscheidend ist die kontrollierte, gesicherte und problemlose Applikation des Saatgutes. Die Vorteile dieser Innovation gelten besonders für kleines, inhomogenes Saatgut, aber auch für Saatgutmischungen, ganz gleich ob es manuell oder maschinell ausgesät wird. Auf extrem gelegenen Flächen, die schwierig bzw. gar nicht zu bearbeiten sind, wie z.B. Böschungen und anderen Hanglagen, kann auf vorbereitende Bodenbearbeitungsmaßnahmen verzichtet werden. Durch das höhere Tausendkorngewicht lässt sich Mantelsaat bei windigem Wetter gezielt aussäen, während Nacktsaat sich unkontrolliert und ungleichmäßig auf der Fläche verteilt. Das höhere Gewicht sorgt ebenfalls für einen besseren und gesicherten Bodenkontakt der Samen. Gleichzeitig lässt sich durch die signifikante Farbe des Mantels das Aussaatbild sehr gut erkennen. Die rein biologischen Bestandteile des Mantels, lassen keinen Vogelfraß zu, und sorgen somit für einen natürlichen Schutz.

keine Entmischung Saatbildkontrolle
höhere Wurfweiten

wasseranziehend besserer Bodenkontakt und Wurzelbildung

kein Vogelfrass

kein Verwehen bei Aussaat.
keine Winderosion

bessere Entwicklung der Keimwurzel bessere Entwicklung des Keimlings

Wirkung

Das Mantelsaatgut wirkt sich äußerst günstig auf die Keimung, das Auflaufen und das Wachstum der Pflanzen in ihrer Jugendphase aus. Für die Keimung spielt die gesteigerte Wasseraufnahme mit der sich anschließenden Quellung eine elementare Rolle. Die das Saatkorn umschließende Hüllmasse absorbiert Wasser, sorgt für eine gesicherte Keimung und damit für ein gesichertes Auflaufen der Pflanzen. Die Wurzelbildung ist im Vergleich zum Nacktsaatgut wesentlich ausgeprägter und intensiver und sorgt für eine schnelle Grasnarbenbildung.

Das höhere Eigengewicht des Korns im Vergleich zur Nacktsaat bewirkt einen gesicherten Bodenschluss. Nicht zuletzt wegen dieses Vorteils kann in eine bestehende Vegetationsfläche nachgesät werden. Nacktsaatgut hingegen würde auf den auf der Vegetationsfläche liegenden Blättern oder Halmen ankeimen und wäre dann kaum überlebensfähig. In der Quintessenz: der Mantel, der das Korn umschließt, hat eine eminent wichtige Schutzfunktion. Besonders bei erhöhtem Trockenstress kommt der Mantel dem Samen zu Gute. Während das Mantelsaatgut erst bei ausreichender Wassermenge ankeimt, die der Mantel dann festhält, keimt nacktes Saatgut zwar schneller an, erliegt aber der Gefahr, nach der Keimung wegen akuten Wassermangels auszutrocknen.