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Kärntner Saatbau GenmbH
Krassnigstraße 45
9020 Klagenfurt

Alpinmischungen

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 Mit steigender Seehöhe ändern sich die Umweltbedingungen dramatisch. Die Temperaturen sinken, der Niederschlag steigt, die Bodenverhältnisse werden stetig schlechter. Dadurch ändert sich auch die Vegetation, was mit freiem Auge
erkennbar ist. Wo sich der Wald beginnt aufzulockern endet die montane Höhenstufe und die subalpine Zone beginnt. Der Bewuchs mit Bäumen wird immer schütterer und schließlich stehen nur mehr vereinzelte Bäumchen. Hier beginnt die alpine Höhenstufe. Wer auf die Vegetation achtet, bemerkt mit zunehmender Höhenstufe auch einen kompletten Wechsel der Artengarnitur. Die Gräser und Kräuter der Tallagen verschwinden und die Arten der subalpinen und alpinen Rasen kommen zur Vorherrschaft.

 Begrünung mit heimischen Ökotypen

Wird in solchen Höhenstufen begrünt, ist die Verwendung der üblichen Gräser und Kleearten der Tallagen nicht sinnvoll. Nach schnellem Anwuchs  verschwinden die meisten Arten bereits nach ein bis zwei Wintern und es bleiben lückige, erosionsgefährdete Flächen zurück. Eine langfristig stabile Grasnarbe erreicht man ausschließlich durch eine Kombination aus guter Begrünungstechnik und einer standortangepassten Alpinmischung.
Eine moderne Alpinmischung besteht aus Ökotypen von Gräsern, Kleearten und Kräutern, die von Natur aus in solchen Höhenlagen heimisch sind. Sie vertragen das raue Klima, die schlechten Bodenbedingungen und sogar zusätzliche Belastungen, wie sie beispielsweise durch Schipistenbetrieb entstehen. Wenn keine intensivere landwirtschaftliche Nutzung beabsichtigt ist, reicht eine einmalige Düngergabe zur Ansaat aus, um eine dichte, ausdauernde Begrünung zu erreichen.

Eigenschaften der Alpinmischung

Im Vergleich zu konventionellen Begrünungsmischungen zeigen alpine Ökotypen ein langsames Jugendwachstum. Die Pflanzen investieren in den ersten Monaten vor allem in unterirdische Wurzelmasse. Damit sind sie von Anfang an sehr stabil gegen extreme Umwelteinflüsse. Die Pflanzen haben geringe Nährstoffansprüche und eine besondere Langlebigkeit. Sie gelangen auch in sehr hohen Lagen noch zur Samenreife und füllen damit wieder die Samenvorräte des Bodens. Bei Narbenverletzungen durch Maschinen, Viehtritt
oder Liftbetrieb werden kleinere Lücken durch junge Keimlinge wieder geschlossen. Die Gräser sind in erster Linie für einen guten Narbenschluss
verantwortlich. Die Kleearten stellen die Stickstoffversorgung der Begrünung langfristig sicher und die beigemischten Kräuter stabilisieren die Begrünung durch ihr tiefreichendes Wurzelsystem auch in tieferen Bodenschichten.

Nachsaat und Pflege

Nachsaat erfolgt auf Flächen mit lückigen Pflanzenbeständen oder nach großflächigeren Narbenverletzungen. Da in Hochlagen sehr schnell Erosionsprobleme entstehen können, empfiehlt sich eine jährliche Kontrolle der Flächen im Herbst vor dem Einschneien oder nach der Schneeschmelze. Bei entsprechenden Schäden erfolgt die Nachsaat entweder im Herbst als Schlafsaat (das Saatgut bleibt über den Winter im Boden und keimt im Frühjahr) oder als Einsaat so frühwie möglich in der Vegetationsperiode, bis längstens Ende Juli.

Alpinmischungen

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