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Kärntner Saatbau GenmbH
Krassnigstraße 45
9020 Klagenfurt

Geschichte der Kärntner Saatbau

Geschichte der Kärntner Saatbau

Die Geschichte der Kärntner Saatbau

1922 wurde die Vorgängerorganisation – die Kärntner Pflanzengenossenschaft – gegründet

 

Eine Vielfalt von Aktivitäten und Einrichtungen auf dem Gebiet der Pflanzenzüchtung und Vermehrung nach den Kriegsjahren in Kärnten verlangte nach einer straffen Organisation, deshalb wurde am 21. September 1922 die Kärntner Pflanzenbaugenossenschaft reg. Gen.mbH als Vorgängerorganisation der Kärntner Saatbaugenossenschaft gegründet.

 

Quelle: Von Maria Theresia zur EU; Dr. K. Erker, 2004

 

Bereits in der Vorkriegszeit hatte Kärnten eine bedeutende Rolle am Sektor der Gras- und Kleesamengewinnung eingenommen. Der Pflanzenbauausschuss trat nach den Turbulenzen des Abwehrkampfes und der jugoslawischen Besetzung zum ersten Mal nach dem Krieg am 27. Jänner 1920 zusammen. Pflanzenbauinspektor DI Frank aktivierte das Samengeschäft des Landeskulturrats (Vorgängerorganisation der heutigen Landwirtschaftskammer) und rief zum Grassamenanbau im eigenen Lande auf.


1920 konnten bereits wieder 2.000 kg Gras- und Kleesamen von 15 Bauern durch das Samengeschäft des Landeskulturrats, der Anbauverträge abschloss und verbilligten Samen lieferte, übernommen werden. Die Saatgutkontrolle und -anerkennung war wieder aufgenommen worden. Musterflächen - Nachahmungswiesen - zur Einführung des künstlichen Futterbaus wurden angelegt. Die Produktion konnte innerhalb von 2 Jahren vervielfacht werden, und der Landesbedarf 1921 bereits zur Hälfte aus eigenem Anbau gedeckt werden. Im Getreidebau knüpfte man ebenfalls an Vorkriegsintentionen an, wo man den Aufbau einer landeseigenen Saatzüchtung in Angriff genommen hatte. Im Getreidezuchtgarten in Töltschach bei Maria Saal, den er seit 1911 betrieb, konnte man während des Krieges die Arbeit in kleinem Rahmen fortsetzten. Wie bei Grasund Kleesämereien führte man Saatgutkontrolle und -anerkennung wieder ein und regte die Gründung von Saatbauvereinen an, die in Krappfeld, Lurnfeld, an der FS Litzlhof und an privaten Betrieben betrieben wurden. Zur Getreidereinigung wurden im Lande Putzstellen geschaffen und mit Trieuren versehen.



Obmann der Kärntner Pflanzenbaugenossenschaft reg.GenmbH wurde der Präsident des Landeskulturrates Schumy, Geschäftsführer Pfanzenbauinspektor DI Frank. Bei der 5. Bundeskonferenz der Pflanzenbau- Förderungsorgane, die von 16. bis 20. Juni 1926 in Klangenfurt stattfand, konnte der Landeskulturrat als Gastgeber seine inzwischen in St. Martin bei Klangfurt eingerichtete Pflanzenzüchtungsanlage mit 167 Getreide-, Futterrüben-, Erdäpfel-, Klee- und Grassamensorten auf 293 Parzellen vorführen. Die Pflanzenbaugenossenschaft hatte expandiert, 1925 zog sie aus dem zu klein gewordenen Quartier in der Ackerbauschule in eine Lagerhalle in die Völkermarkterstraße (heutige Windischkaserne). 16 Spezialmaschinen wurden für die Getreidereinigung aufgestellt und verwendet. Kärnten hatte eine Spitzenstellung inne. 1927 begann man mit Anbauversuchen von Silomais und trat somit in die nächste Phase der Intensivierung des Futterbaus ein. 1927 erwarb die Pflanzenbaugenossenschaft ein eigenes Gebäude samt Areal in der Gabelsbergerstraße in Klagenfurt, nahm den Komplex am 1. Jänner 1928 in Betrieb und richtete sich in den folgenden Jahren dort ein nach damaligen Begriffen modernes Lagerhaus ein.



Ende des 2. Weltkrieges wurde das Areal in der Gabelsbegerstraße durch Bombenangriffe vollständig zerstört. Am 1. Juli 1946 wurde die "Vereinigung der Saatguterzeuger Kärntens" gegründet und am 4. Jänner 1955 daraus hervorgehend die Kärntner Saatbaugenossenschaft reg. Gen.mbH. Mit der 1956 errichteten und bis 1979 stufenweise erweiterten Saatguttrocknungsanlage-, aufbereitungs- und Siloanlage auf dem Perkohof-Gelände übernahm die Kärntner Saatbaugenossenschaft die Aufgaben der alten Genossenschaft in der Gabelsbergerstraße.

 

 

Den gesamten Bericht "Ehemalige Geschäftsführer der Kärntner Saatbau" können sie hier als Acrobat PDF-Datei auf Ihren Computer downloaden.

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