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Kärntner Saatbau GenmbH
Krassnigstraße 45
9020 Klagenfurt

BM DI Josef Pröll

BM DI Josef Pröll

Bundesminister für Land- und Forstwirtschaft DI Josef Pröll

BM DI Josef Pröll
BM DI Josef Pröll

Eine verantwortungsvolle Aufgabe

 

Mit Freude darf ich feststellen, dass die Kärntner Saatbaugenossenschaft inzwischen bereits auf 50 Jahre erfolgreiche Tätigkeit im Dienste der Kärntner Landwirtschaft zurücksehen kann. Die Gründung der Genossenschaft im Jahre 1955 und die Errichtung einer für diese Zeit modernen Saatguttrocknungs- und Saatgutaufbereitungsanlage setzten schon damals richtungsweisende Impulse und sicherten eine schlagkräftige Versorgung mit Saatgut für den Ackerbau und die Grünlandwirtschaft in Kärnten.
Die verantwortungsbewusste Produktion von Saatgut nimmt eine Schlüsselrolle bei der Sicherung der Nahrungsmittelversorgung und der Nahrungsmittelqualität ein. Dem Saatgut kommt für die Ernährung, die Rohstoffsicherung und die Kultur eines Landes auch eine strategische Bedeutung zu. Es gilt vor allem, den Erhalt von genetischen Ressourcen in der heutigen Zeit abzusichern.

Ziel der österreichischen Saatgutwirtschaft ist es, wertvolle Sorten zu erhalten und zu vermehren, um den Qualitätsaspekt nachhaltig zu verankern. Nur durch Qualitätsproduktion in diesem Bereich kann eine ökologisch orientierte Pflanzenproduktion sichergestellt werden.
Ich darf hier festhalten, dass das Fachwissen der österreichischen Vermehrer und der Saatgutwirtschaft in hohem Maße die Produktion von hochwertigem und gesundem Saatgut in Österreich gewährleistet. Beispielgebend für diese genannten Prädikate ist die Kärntner Saatbaugenossenschaft.

Die Genossenschaft darf auch auf erfolgreiche historische Getreidezüchtungen zurückblicken, wobei diese Sorten teilweise noch heute in Verwendung sind. Ich darf aber betonen, dass die Genossenschaft besonders für die Grünlandwirtschaft und Almwirtschaft Kärntens große Leistungen vollbracht hat. Diese Regionen und Wirtschaftsformen werden mit Spezialsaatgutmischungen versorgt, insbesondere auch zur Wiederbegrünung mit Ökotypen und diversen Gräsern des alpinen Raums.
Diese nachhaltige landschaftsnahe und standortangepasste Versorgung Kärntens und auch anderer Regionen Österreichs mit Saatgut ist beispielgebend. Die Absicherung einer derartigen Qualitätsproduktion ist für die Zukunft von enormer Bedeutung, insbesondere im Zeitalter der Globalisierung im Saatgutsektor, in dem international eine Richtung eingeschlagen wird, die immer mehr zu einer Verarmung der Biodiversität führt. Im Gegensatz zu diesen sehr einseitigen internationalen Ausrichtungen und der Einführung gentechnischer Veränderungen legt die Genossenschaft großen Wert auf die Vielseitigkeit und Absicherung der Anforderungen der Landwirtschaft, vor allem im alpinen Bereich.
Auch das Kärntner Gentechnik-Vorsorgegesetz greift diese Entwicklung auf und setzt den Rahmen für den Erhalt und die Absicherung wertvoller Naturlandschaft und eines traditionellen und auch biologisch orientierten Ackerbaus.

Ich gratuliere der Kärntner Saatbaugenossenschaft zum 50jährigen Bestandesjubiläum und bin zuversichtlich, dass mit der vielseitigen Ausrichtung der Produktion eine verlässliche Versorgung mit Saatgut höchster Qualität auch für die Zukunft garantiert ist.

DI JOSEF PRÖLL
Bundesminister

 

Den gesamten Bericht "50 Jahre Saatbau - Vorwort" können sie hier als Acrobat PDF-Datei auf Ihren Computer downloaden.

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